Bewertung des iPad II

Veröffentlicht: Februar 1, 2010 in opinion
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Die erste Bewertung des iPad hat sich mehr mit den möglichen Beweggründen befasst warum das iPad nicht mehr ist als ein großer iPod touch. Heute möchte ich mehr auf das iPad selber eingehen und warum es wirklich genial ist, wenn auch nicht die Neuerfindung, dann doch definitiv ein erster Blick in die Zukunft des Computers.

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Die guten Seiten:

1.) Das iPad ist ein Computer mit welchem die meisten User 95% aller Tätigkeiten zu welchem ein Computer genutzt wird auch nutzen können. Da Apple auch iWork für das iPad vorgestellt hat ist sogar ein Office Packet vorhanden. Dabei wird es nicht bleiben. Man kann sich fast sicher sein, daß Apple auch iLife für das iPad vorstellen wird. Auch andere Entwickler werden nicht untätig bleiben. So hat die Omnigroup angekündigt ihre wichtigsten Programme für das iPad zu programmieren.

2.) Die Hardware ist wirklich sehr vielversprechend. Das fängt mit der Apple eigenen CPU Apple A4 an. Diese ist bei einem sehr niedrigen Stromverbrauch sehr schnell. 10 Stunden Videos am Stück schauen hört sich sehr vielversprechend an. Wie lange die Batterie wirklich hält wird sich erst zeigen.15439ADD-3A06-4105-A20E-ED77E5DB32A3.jpg Das IPS Display mit LED Hintergrundbeleuchtung sollte auch wirklich sehr gut sein.

3.) Bereits jetzt gibt tolles Zubehör von Apple. Dazu gehört das Dock mit und ohne Tastatur, eine Hülle und natürlich auch ein Kameraadapter.

4.) Man benötigt keinen Vertrag mit einem Telekom Anbieter. Dieser Punkt sollte vielleicht die Nummer 1) sein. Das war eine der größten Befürchtungen, welche sich nicht bewahrheitet hat. Man kann ein Modell mit 3G Verbindung bekommen und dafür einen Vertrag mit einem Telekom Anbieter abschliessen. Dieser ist monatlich kündbar. In den USA werden diese von AT&T angeboten. Welche Angebote es in Europa geben wird ist noch nicht bekannt.

5.) Der Einstiegspreis von 499 Euro liegt sogar 100 Euro unter den von mir gewünschten Preis. Das ist sicher auch sehr positiv zu bewerten. Wenn der Preis um die 1000 Euro gelegen wäre hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft.

6.) Das Filessystem ist vielleicht das revolutionärste am neuen iPad. Jedes Programm speichert die zu ihm gehörenden Dateien in seinem Programmordner. Alle mounten über WiFi auf dem Mac oder PC. Außerdem gibt es einen Sharing Folder.

7.) Das Design ist wirklich toll. Vorderseite und Rückseite.

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8.) Bücher im offenen ePub Format.

aus Wikipedia.de

EPUB (Akronym für electronic publication) ist ein offener Standard für E-Books vom International Digital Publishing Forum (IDPF), der den älteren Standard Open eBook (OEB, bzw. Open eBook Publication Structure, OEBPS) ersetzt.
Er unterstützt DRM-Mechanismen, definiert aber keine Implementierung sondern überläßt dies der jeweiligen Lesesoftware. Annotationen wie Notizen, Lesezeichen etc. sind nicht Teil des Standards.
Auf EPUB basierende E-Books erlauben eine dynamische Anpassung des Textes an die jeweilige Bildschirmgröße des Lesers und eignen sich damit insbesondere für die Ausgabe auf Mobile Devices. Im Gegensatz dazu wird beispielsweise der Text bei PDF wie im gedruckten Buch angezeigt. Bei kleinen Ausgabegeräten kann eine derartige Darstellung jedoch für den Leser unbefriedigend sein, falls er bei einer individuell angenehmen Anzeigegröße des Textes häufig hin- und herscrollen muss.

Die weniger guten Seiten:

1.) Leider hat das iPad keine nach vorne gerichtete Kamera. Daher sind damit auch keine Videokonferenzen möglich. Ich erwarte, daß die zweite Generation eine haben wird.

2.) Das iPad ist leider schwerer als gedacht. Mit 0.7 kg ist es so schwer, daß man es sicher nicht sehr lange in der Hand halten möchte. Man wird es irgendwo ablegen wollen. Daher ist die Hülle fast ein muß.

3.) Der Name ist nicht wirklich toll (iPad – REALLY ???) Auf der anderen Seite freut es mich auch, da der Name des Blogs damit automatisch sehr viel vielseitiger wird. Dennoch hätte mir iSlate besser gefallen. Was solls.

Was vielleicht wirklich schlecht ist:

1.) Das iPad ist wie das iPhone ein geschlossenes System. Will man Programme darauf installieren gibt es nur eine Möglichkeit – man muß diese im App Store bei Apple kaufen. Das bedeutet, daß wenn Apple einem Programm nicht zustimmt, dann wird es auch nicht in den App Store aufgenommen.

2.) Es gibt kein Flash auf dem iPad. Auch wenn ich kein Freund von Flash bin, es ist leider ein wesentlicher Bestandteil vieler Internet Seiten. Warum Apple Flash nicht unterstützt ist unklar. Apple selber sagt, daß Flash einer der Hauptgründe für den Absturz von Browsern darstellt. Viele vermuten, daß Apple den Vertrieb von Videos auf dem iPhone und iPad kontrollieren möchte und mit Flash würde dies nicht mehr sicher funktionieren. Auf der anderen Seite unterstützt Apple HTML5 und H.264 im Browser und wenn Webseiten wie Hulu dieses Format unterstützen würden dann könnte man sie auch auf dem iPad nutzen.

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